GESCHICHTE / HERKUNFT


Die Behandlung mittels Infrarotwärme ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Firmen wie Philipps und Osram stellten bereits Mitte des letzten Jahrhunderts Infrarotlampen her, diese noch in der Form von Kolbenlampen.

Am 27. Oktober 1983 meldet das Forschungsinstitut Manfred von Ardenne aus Dresden die Erfindung einer Infrarot-Hochleistungsquelle an. Diese Patentschrift dürfte der Vorläufer der heutzutage sehr wirksamen Infrarot-A Strahler sein. Der Aufbau in einem stabförmigen Glasrohr mit dem koaxial angeordnetem Glühwendel wird darin beschrieben.

Vor der Erfindung der Infrarotkabinen wurden die zu behandelten Flächen am Körper einer gezielt lokalen Erwärmung unterzogen, wobei viel Wärmeenergie ungenutzt in die Umgebung entwich.

Erste Patentschriften die Infrarotstrahler in einen Schwitzraum zu integrieren findet man im Jahre 1988. Der Erfinder Hubert Lehmann meldete dies am Deutschen Patentamt am 25. März 1988 an.

Am 3. Mai 1990 meldet das Forschungsinstitut Manfred von Ardenne aus Dresden. Eine weitere Patentschrift an. Diese baut die tiefenwirksame Infrarot A-Strahlung zur medizinischen Behandlung (Hyperthermie) in eine Einrichtung zur Erwärmung des menschlichen Körpers ein.

Am 26. Mai 1992 meldet Lai M. Sung aus Taipeh das US Patent Nummer 5117481 an und beschreibt darin sehr detailliert den Aufbau einer Infrarotkabine mit Infrarotstrahlern. Die Infrarotstrahler selber werden darin aber nicht detailliert beschrieben und somit ist umstritten, wer der eigentliche Erfinder der wirksamsten Infrarotkabinen mit A-Strahlung (800-1400 Nanometer) ist.

1994 Sanatherm baut den ersten Prototypen in der Schweiz
1995 Prüfung durch das Eidgenössische Starkstrominspektorat
1995 Markteinführung an diversen Messen
1996 Prüfung der Elektromagnetischen Verträglichkeit am ESTI

UNSERE INFRAROTKABINEN